Im Klinikum Pforzheim erblickte ich am 4. Juli
1989 das Licht der Welt. Voller Stolz hielten mich meine Eltern als Erste in den
Händen und schon ab diesem Zeitpunkt war klar, dass auch mein Leben vom
Handballsport geprägt sein würde.
Meine Mutter Petra, geboren am 26. März 1956, sowie mein Vater Christoph,
geboren am 20. Dezember 1956, waren beide passionierte Handballspieler. Auch
ältere Generationen (Großmutter, Großvater und Urgroßeltern) meiner Familie
übten in langer Tradition diesen Sport aus. So lag es nahe, dass auch ich mit
großer Begeisterung und Leidenschaft mit Handball aufwachsen würde. Und es war
wohl auch mein Schicksal, diese alte Familientradition weiterzuführen, was ich
bis heute keine Sekunde lang bereue.
Durch die Vorliebe meiner Eltern zum Handball, genoss ich eine intensive
Förderung in diesem Sport. Seit dem dritten Lebensjahr spielte ich bei den Minis
der SG Pforzheim/Eutingen, wo meine Mutter als Trainerin engagiert war.
Anschließend durchlief ich alle Jugendmannschaften dieses Vereins, bis ich im
Jahre 2007 zu den Rhein-Neckar Löwen wechselte.
Kurz nach Beginn meiner noch bescheidenen „Handballkarriere“ kam am 23. Juli
1992 meine Schwester Cathrin zur Welt. Auch sie wurde mit der
"Handball-Muttermilch" herangezogen und schon bald erkannte man auch ihr
außergewöhnliches Talent. Vor nicht allzu langer Zeit wurden die Trierer Miezen
auf sie aufmerksam, bei denen sie momentan das Handball-Internat besucht und für
die „Kleinen Miezen“ in der Regionalliga Südwest zur Harzkugel greift.
Nun war also unsere Familie komplett und vereint. Bis heute können sich meine
Eltern, meine Schwester und ich sehr glücklich schätzen, dass die gemeinsame
Liebe untereinander und auch zum Handball, zu einem großen Zusammenhalt
innerhalb der Familie geführt hat.
Heute spiele ich bei den Rhein-Neckar-Löwen und an dieser Stelle möchte ich
meinen Eltern nochmals für die langjährige Unterstützung danken und ihnen sagen,
dass ich ohne ihre Hilfe kaum diesen Karrieresprung geschafft hätte. Nach wie
vor ist die Unterstützung seitens meiner Familie sehr groß und das gibt mir die
nötige Kraft, die optimalen Leistungen im Verein und auch in der
Nationalmannschaft zu bringen.
Ich habe auch das große Glück, einen Bundesligaverein nahe der ursprünglichen
Heimat gefunden zu haben, der es mir leicht macht, den Kontakt nach Hause immer
zu pflegen.
Euer Patrick

