Mein Weg

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2007 noch der junge Johnny - heute nur noch Johnny

Im Handball-Magazin 2009 war über Patrick zum ersten Mal etwas zu lesen. Tim Oliver Kalle schrieb, „dass er mit 19 Jahren bereichert er die Liga: Linkshänder Patrick Groetzki ist für die Rhein-Neckar Löwen ein Glücksfall – als schlauer Spieler und neue Hausmarke“. Die Hausmarke hat sich bei den Löwen seit 2007 zu einem immer wichtigeren Faktor auf und neben dem Feld entwickelt.

Patrick hatte nicht den glücklichsten Einstand in die Handball-Bundesliga. Er sollte auf Geheiß vom damaligen Coach Iouri Chevtsov einen Anwurf des HSV Hamburg verhindern, um so das 28:28 zu retten. Das führte er so aus und bekam Rot, aber ein Lob des Trainers – so sollte Patricks Bundesliga-Karriere am 15. September 2007 starten.

Diese Szene ist nun mehr als 5 Jahre her und es hat sich viel geändert im Handballer-Leben von Patrick. Patrick hat sich etabliert im Konzert der Bundesliga und schickt sich nun an in die Weltklasse aufzusteigen. Mit den Löwen überrascht er zurzeit die gesamte Bundesliga und das, nach dem er sich in 2012 für mehr als 5 Monate zurücknehmen musste – Verletzungsbedingt. „Meine erste große Verletzung, das war nicht einfach“, meinte Patrick im letzten September bei einem Interview mit der RNZ.

Seit Oktober kann er nun wieder fliegen und über den rechten Flügel mit chirurgischer Präzision seine Aktionen abschließen. Wieder sein ekstatisches Ritual vollziehen: Der Neu-Heidelberger fliegt über das Parkett, die Arme oft weit gespreizt, die Fäuste emporgereckt, den Erfolg mit einem markigen Jubelschrei begrüßend.

Mit 18 der Wechsel von Pforzheim zu den Rhein-Neckar Löwen, mit 19 in Karlsruhe die erste eigene Wohnung mit Freundin Jenny, nebenbei das Abitur am Otto-Hahn-Gymnasium – alles im Schatten des Sports: Bundesliga, Pokal und Champions League. Dazu damals die Junioren-Nationalmannschaft. Dann 2009 Zivildienst am Olympiastützpunkte Heidelberg und seit 2011 hat er sein Studium aufgenommen.

Übrigens unter dem Namen Patrick kennt ihn bei den Löwen kaum einer. Er ist „Johnny“. Die Ableitung des Spitznamens ist eigentlich ganz einfach: Groetzki erinnerte „die alten Löwen“ an Eishockey-Legende Wayne Gretzky, von da war es bis zu Westernheld John Wayne nicht weit – und fertig war der Spitzname Johnny.